Mit nahezu jeder Kamera bei der sich Belichtungszeit und ISO verstellen lassen.
DSLR, Spiegelos, System und Disgitalkameras, Webcams, RPI Cam und Smartphones. Einfach ausprobieren.



Meine Kameras:
ZWO ASI 585MC IMX585
SVBONY SV305Pro IMX290
Openastroguider IMX290
Nikon D3400 Full Spectrum Mode APS-C
Canon 600D mit Full Spectrum Mode APS-C
Canon 600D im original Zustand. APS-C
INDIAllsky Camera RPI Sony IMX462 STARVIS, IMX290 STARVIS
Eins vorne Weg!
Wenn ihr lediglich mit DSLR und co. fotografieren wollt bietet sich eine Kamera mit schwenkbarem Display an. (man muss sich beim fokussieren und ausrichten aufs Ziel nicht verrenken da man den Bildschirm in Position drehen kann).
Nikon D5100/D5200/D5300 Canon 600D/650D/700D haben alle ein Schwenkbares Display sind in der AF sehr gänging und bereits für kleinen TEURO gebraucht erhältlich.
Sollte euer Modell hier nicht genannt werden heißt das nicht das es nicht geeignet ist.
Wie oben erwähnt sogut wie jede DSLR kann verwendet werden.
Anbei einige Beispiele inkl. Vor und Nachteile.
🔭 1. DSLR-/DSLM-Kameras (Spiegelreflex & spiegellose Systemkameras)
Geeignet für: Mond, Planeten, Milchstraße, helle Deep-Sky-Objekte
✅ Vorteile:
Vielseitig einsetzbar (auch für normale Fotografie)
Gute Bildqualität bei moderatem Preis
Große Sensoren (APS-C oder Vollformat)
Viele gebrauchte Modelle verfügbar
Einfache Bedienung & große Community
❌ Nachteile:
Keine aktive Kühlung (Sensorrauschen bei Langzeitbelichtung)
Nicht speziell für Astrofotografie optimiert (z. B. IR-Sperrfilter)
Live-View-Fokus und Belichtungssteuerung manchmal eingeschränkt
📌 Anforderungen:
Stabile Montierung (z. B. AZ GTI, IEXOS 100 PMC 8, EQ3/5 oder besser)
T2-Adapter & ggf. Nachführung
Objektiv oder Teleskopanschluss
Empfohlene Modelle:
Canon EOS 600D / 700D / 80D (beliebt zum Modifizieren)
Nikon D5100 / D5200 / D5300 / Z50
Sony Alpha 6000 / 6400
🛰️ 2. Astromodifizierte DSLR/DSLM
Geeignet für: Emissionsnebel, Deep-Sky-Objekte
✅ Vorteile:
Entfernte IR-Sperrfilter → empfindlicher für H-Alpha-Licht (z. B. Nebel)
Ideal für Deep-Sky-Aufnahmen mit günstiger Einstiegshardware
❌ Nachteile:
Modifikation kostet extra oder benötigt Know-how
Nicht mehr ideal für Tageslichtfotografie
Rauschen bei langen Belichtungen ohne Kühlung
📌 Anforderungen:
Gleich wie bei normaler DSLR, aber mit größerem Nutzen bei Nebeln
🧊 3. Astrokameras (dedizierte CMOS/CCD-Kameras)
Geeignet für: Deep Sky, Planeten, Mond
✅ Vorteile:
Hohe Empfindlichkeit & geringes Rauschen (v. a. gekühlte Modelle)
Keine internen Filter → größere spektrale Reichweite
Direkte Steuerung über PC, mit Guiding, Flats, etc.
❌ Nachteile:
Teurer als DSLRs
Benötigen meist Laptop & spezielle Software (z. B.Sharpcap NINA, ASI AIR, Stellarmate, Ascom bzw. Indi Treiber)
Kein Alltagsgebrauch – rein für Astrofotografie
📌 Anforderungen:
Montierung mit Nachführung (z. B. EQ3/5, HEQ5)
Stromversorgung für Kamera und ggf. Kühlung
Softwarekenntnisse (Stacking, Kalibrierung)
Modelle für Einsteiger:
ZWO ASI 533MC Pro (gekühlt, Farbkamera)
ZWO ASI 585MC Pro und non PRO
Player One Poseidon-C
Player One Uranus-C
QHY 294C
🔬 4. Planetenkameras (z. B. USB-Webcams oder CMOS-Kameras)
Geeignet für: Mond und Planeten
✅ Vorteile:
Günstig & einfach zu bedienen
Sehr hohe Bildrate (FPS) → ideal für Lucky Imaging
Geringe Dateigröße
❌ Nachteile:
Kleiner Sensor, ungeeignet für Deep Sky
Schwache Helligkeit → nur für sehr helle Objekte
📌 Anforderungen:
Teleskop mit hoher Brennweite (z. B. Maksutov, SCT)
Laptop mit Aufnahme-Software (z. B. FireCapture)
Empfohlene Modelle:
SV305/Pro
ZWO ASI 224MC
ZWO ASI 120MC-S
QHY 5L-II